Vom Tokyo Tower nach Odaiba

Gestern bin ich mit der Metro nach Daimon gefahren. Von dort wollte ich zum Tokyo Tower laufen. Auf dem Weg dahin kommt man unter Umständen (So genau kann ich das leider nicht sagen. Ich laufe in der Regel immer ohne Karte. Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass man den Turm gleich sieht. Dem war aber nicht so. Darum bin ich vielleicht nicht den direktesten Weg gelaufen.) am Zojoji Tempel vorbei.

Ich bin dann gleich mal an der Stelle angekommen, an der lauter kleine Steinfiguren mit roten Mützen bedeckt standen. Was die aber genau bedeuten, weiß ich leider nicht. Auf der Homepage vom Tempel steht es wohl beschrieben… allerdings auf japanisch. Als ich dann am Gehen war machte der Wind auf einmal komische Geräusche… bis ich die Mönche entdeckt hab, die es waren.

Von diesem Tempel ist aber der Tokyo Tower nicht mehr weit weg. Der Turm ist stolze 11 Meter höher, als der Eiffelturm in Paris. Hochgefahren bin ich aber nicht. Das kann ich später mal noch machen, wenn die Sicht vielleicht mal ein bisschen klarer ist. Aber eigentlich gibt es auch noch genügend andere Türme.

Zurück bin ich dann einfach irgendwie in Richtung Osten. An Orte, wo sich bestimmt nicht jeden Tag Touristen hinverirren :-). A propos freundliche Japaner: Auf meinem Weg wollte ich eine Straße überqueren. Dort war eine Fußgängerampel, die ununterbrochen mit mir geredet hat. Ich hab natürlich mal wieder kein Wort verstanden… Als ich so vor mich hinwarte und die Hoffnung auf ein grünes Licht eigentlich schon aufgegeben hab, sehe ich, wie auf der anderen Seite ein Wachmann von einer nahegelegenen Einfahrt an die Ampel gesprungen kommt und für mich auf den Knopf drückt, der die Fußgängerampel aktiviert (Achso, jetzt hab ich es auch kapiert. Der Knopf ist nicht für blinde Fußgänger!?!). Leider war er schon wieder verschwunden, bis ich mich bei ihm bedanken wollte.

In einem kleinen Garten hab ich dann kurz eine Pause eingelegt. Zudem wollte ich nochmal in meinem Reiseführer nachlesen, wie man nach Odaiba kommt. Da fährt nämlich eine Bahn hin, die keinen Zugführer mehr hat. Lustigerweise fährt die aber auf ganz normalen Reifen und Straße. In dem Park liefen mir dann auch das erstemal zwei Katzen über den Weg. Was auch immer sie von diesem Japaner zum Fressen bekommen haben, sie haben es gefressen! Dort in der Nähe verlief auch die Monorail zum Flughafen Haneda.

Irgendwie bin ich dann weiter Richtung Osten und kam endlich am Pazifik an. Auch, wenn er hier komplett verbaut ist und ich nicht ans Wasser konnte. Aber zufällig bin ich dann auch auf eine Station von dieser Bahn nach Odaiba gestoßen. Und irgendwie check ich das immernoch irgendwie nicht, dass man hier zuerst das Geld einwirft und dann erst auswählen kann, was man will (Ich musste ja ein Ticket für diese Bahn kaufen).

Auf nach Odaiba über die Regenbogenbrücke. Hmm… gut, jetzt bin ich auf Odaiba. Im Vergleich zum Festland, scheint hier reine Platzverschwendung zu herschen. So viele freie Flächen, wie es hier auf dieser Insel gibt, gibt es im ganzen restlichen Tokyo nicht! Hier gibt es dann auch noch eine Nachbildung der Freiheitsstatue. Die ist aber nicht größer, als die in New York :-).

Auf dem Rückweg bin ich dann irgendwie in Ginza gelandet. Also, wer mal was von Gucci oder Cartier braucht und zufällig in Tokyo ist, die Ginza-dori wäre die erste Anlaufstelle…

Die Bilder von einen paar Sachen findet ihr im Fotoalbum.

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